Sporteignungsprüfung Uni Hamburg 2012

Am Freitag dem 13. Juli, passendes Datum nebenbei gesagt,  findet wieder einmal die jährliche Eignungsprüfung der Hamburger Sportwissenschaften statt, die in Hamburg seit einigen Semestern zwingende voraussetzung für eine Zulassung zum Studium der Sportwissenschaften in Hamburg ist.

Die Eignungsprüfung wird von vielen Anderen Hochschulen anerkannt.

Die Zentrale Frage, insbesondere für alle halbwegs an einer Erfolgreichen Teilnahme Interessierten: Was ist zu erwarten, Wie besteht man die Prüfung und was unterscheidet sie von den Eignungsprüfungen anderer Universitäten.

Im Allgemeinen ist eine derartige Prüfung an sich für den normalen Durchschnittssportler nicht schwierig zu bestehen. Das Ziel ist es, festzustellen ob eine Allgemeine Bewegungsfähigkeit vorliegt, die für ein erfolgreiches Sportstudium als Voraussetzung angesehen wird.

Unserer hochgradig subjektiven Einschätzung zur Folge existieren 3 Besondere für Hamburg spezifische relativ unberechenbare Unwägbarkeiten die einer Erfolgreichen Teilnahme an einer im allgemeinen eher als mit dem  „prädikat easy“ zu versehenden Prüfung dar:

1. Man muß mit 3 Bällen  jonglieren können

2. Es findet ein ungewöhnlicher Gleichgewichtstest statt

3. Tanzen ist ein Pflichtbestandteil

1. Jonglieren

Es muß mit 3 Tennisbällen 10 sekunden jongliert werden.  Diese Anforderung, die sich so in inderen Eignungstests nicht findet ist das Einzige was man wirklich trainieren muß.

2. Gleichgewichtstest „Rolla-Rolla Brett: Es muß 10 Sekunden auf einem auf ein Rohr gelegtes Brett balanciert werden. Der Aufstieg ist kompliziert, ansonsten für alle, die mal irgendeine Gleichgewichtsrelevante Sportart betrieben haben an sich kein Problem. Training ist hier von Vorteil. Wenn man dieses Gerät nicht kennt kann das Durchaus problematisch sein

3. Tanz: Insbesondere für die männlichen Teilnehmer ein unkalkulierbares Risiko. Niemand weiß genau warum diese Anforderung eingeführt wurde und zahlreiche Studenten haben sich bereits gefragt was diesem Schwachsinn für eine Zielsetzung zu Grunde liegt und welchem kranken Hirn diese unter mittelschwerem Alkohol und/oder Drogenkonsum entsprungen sind – Aber was solls: Man muß 3 Minuten ohne Musik eine Choreograpie Aufführen. Man sollte „Alle Ebenen des Raumes“ ausnutzen und über Bewegungen kommunizieren können. Die Bewertung ist höchst subjektiv. Eine willkommene Gelegenheit als Ungeeignet angesehene Teilnehmer loszuwerden uhne dies präzise Begründen zu müssen.

Emergency Tip: Baue mindestens eine Rolle auf dem Fußboden, irgendeine rhytmische sequenz  sowie ca 3 sprünge ein und nutze bei Deiner kür die Gesamte Halle (Die in dem Video dargestellte Intensität ist übertrieben und setellt eine übererfüllung dar. Eine 180 Grad Drehung reicht als sprung auch schon etc. ).  Damit ist die Kür im wesentlichen bestanden. Ein unkalkulierbares Restrisiko bleibt.

Alle Weiteren Prufungsteile (Rückschlagsprtarte, Mannschaftssport etc. ) sind an sich kein wirkliches Problem.

Weitere Einzelheiten sind der ensprechenden Prüfungsordnung zu entnehmen.

Im Wesentlichen: Mann muß nicht innerhalb der eigentlichen Prüfung Auf Zeit Schwimmen, benötigt aber eine DLRG Silber Lizenz für die Prüfungsanmeldung sowie das Deutsche Sportabzeichen, welches den Prüfungsanteil Leichtathletik ersetzt.

Die Prüfung in Hamburg stellt keine überaus hohen Leistungsanforderungen in den Traditionssportarten an die Teilnehmer. Weiteres bedingtes Risiko: Sehr einseitig Trainierte Sportler bei denen extrem ausgeprägt Fähigkeiten in einer speziellen Disziplin zur Vernachlässigung der allgemeinen Bewegungsfähigkeit geführt hat könnten Schwierigkeiten mit fremden Disziplinen haben. Leistungsportler sind hier klar im Nachteil und sollten in jedem Fall testweise Trainieren.

Zusammenfassend gesagt: Für den solide trainierten Durchschnittssportler absolut kein Problem – Außer Jonglieren, Rolla-Rolla Brett und tanzen, was man überprüfen sollte, bedarf es in der Regel keiner weiteren Vorbereitung.

( Deutsches Sportabzeichen und DLRG Silber vorausgesetzt)

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